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Dienstreisebericht | 09.10.18 | Einmal hin und weg - Sabine in Sri Lanka

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Sri Lanka, die Perle im Indischen Ozean wird oft auch als Träne Indiens bezeichnet – aufgrund der Form der Insel und ihrer geografischen Lage nur etwas mehr als 50 km vom indischen Festland entfernt. Der im Jahr 1972 von Ceylon in Sri Lanka umbenannte Inselstaat bietet auf einer Größe von gerade mal 65.000 m² (etwa so groß wie Bayern) eine atemberaubende Vielfalt an Kultur und Natur.  
 
Nach circa 12 Flugstunden - meist mit Zwischenlandung in einem der Golfstaaten - erreicht man den internationalen Flughafen von Colombo. Ich habe mich für Qatar Airways mit Umsteigen in Doha entschieden. Aber auch Emirates, Oman Air, Etihad, Turkish Airlines und viele mehr fliegen nach Sri Lanka.  Spätestens nach dem Verlassen des Flughafens auf dem Weg zum Hotel wird mir klar, warum die Transferzeiten trotz der kurzen Entfernungen so lange sind. Der Verkehr ist für europäische Verhältnisse extrem chaotisch, auf den Straßen von Sri Lanka herrscht Anarchie - zumindest drängt sich mir der Gedanke unweigerlich auf - aber mein Fahrer findet seinen Weg mit unglaublicher Gelassenheit und ohne Zwischenfall. Zum Glück wurde vor einigen Jahren die Autobahn vom Flughafen in den Süden fertig gestellt. 
 
Die Hotelauswahl in Sri Lanka ist so vielfältig wie die Insel selbst. Auch die Strände sind überall atemberaubend schön und erfüllen alle Klischees; lediglich die Breite und die Farbe variiert. Allerdings ist es sinnvoll bei der Wahl des Hotelortes die Monsunzeiten der Insel zu beachten. Diese sind für die Süd- und Westküste Mai bis August und für die Ostküste November bis Februar. Wobei sich diese Zeiten wie überall auf der Welt durch den Klimawandel auch hier leicht verschieben. 
  
 
 
Zuerst geht meine Fahrt in den Süden der Insel zum Anantara Tangalle Peace Haven Resort & Spa. Das erst 2016 eröffnete Strandhotel der thailändischen Hotelgruppe Anantara liegt einsam an der Südküste der Insel zwischen einer Kokosplantage und einer malerischen Bucht nahe der Kleinstadt Tangalle. Die Lage ist wunderschön schön und die Landschaft wild und ursprünglich. An der Südküste sehe ich zum ersten Mal die berühmten Stelzenfischer, die morgens und abends reglos und schweigsam auf ihren Stelzen sitzen und nach Fischen Ausschau halten. Ich könnte ihnen stundenlang zusehen, der Blick auf die Fischer und das Meer ist unglaublich beruhigend. 
 
 
 

Weiter geht die Reise nach Koggala ins Hotel Koggala Beach. Das Hotel wollte ich unbedingt sehen, es hat zwar nur 2,5 Sterne aber erfreut sich besonders bei Deutschen Gästen extremer Beliebtheit. Die Bungalows sind einfach aber sauber und der Strand ist einfach nur unglaublich. Nur wenige Schritte vom Zimmer entfernt befindet sich der schöne, lange Sandstrand und der Indische Ozean lädt mit Badewannentemperatur zum Abtauchen ein.

Wir fahren weiter auf der alten Küstenstraße durch Galle mit seiner beindruckenden Festung die 1663 von den Niederländern errichtet wurde und wie die komplette Altstadt Weltkulturerbe ist. In Hikkaduwa kapituliert dann auf der kurvenreichen Straße endgültig mein Magen und ich bitte Sajeewa, meinen örtlichen Begleiter, von der Küstenstraße auf die Autobahn zu wechseln wo wir am Abend im Anantara Kalutara Resort & Spa einchecken. Das Hotel liegt ruhig auf einer Landzunge mit dem Meer auf der einen und der Lagune auf der anderen Seite. Zum Meer läuft man einige Meter über einen Sandweg. Aber auch hier präsentiert sich der Indische Ozean wieder wie aus dem Bilderbuch. Und die Begrüßung ist nicht nur ausgesprochen herzlich, sondern auch noch lecker.  

 
Das Hotel bietet alles was man von einem 5-Sterne Hotel erwartet. Hervorragendes Essen, ein Spa mit einem vielfältigen Angebot, so dass man den ganzen Tag dort verbringen möchte und es ist auch ein echtes Wassersport-Paradies, folgende Angebot stehen zur Verfügung: Standup Paddeling, Jetski, Wasserski, Windsurfen, Segeln und Banana Boot. Am nächsten Morgen steht eine ausgiebige Hotelinspektion an, bei der ich mich mit allen Zimmerkategorien und Angeboten des Hotels vertraut machen kann. 



Anschließend heißt es Abschiednehmen vom Meer, denn in den nächsten 3 Tagen steht „Sri Lanka erleben“ auf dem Programm. Am Morgen begrüßt uns unser Fahrer Dayan mit einem freundlichen „Ayubowan“ und los geht es ins Landesinnere. Wir fahren zuerst nach Kandy, in die Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreiches und besichtigen den Zahntempel. Der buddhistische Tempel beherbergt einen Zahn Buddhas aus dem 4. Jahrhundert und dient noch heute als Pilgerstätte und Kloster. Am nächsten Tag führt uns unsere Reise auf knapp 2.000 Höhenmeter nach Nuwara Eliya und ich erfülle mir einen Kindheitstraum.  

Wir übernachten inmitten einer Teeplantage im Hotel Heritance Tea Factory. Das Hotel war früher eine Teefabrik und wurde in ein Hotel umgebaut, authentischer geht es kaum. Der Sonnenaufgang war atemberaubend schön. Und nur wenige Stunden später stehe ich auf einem offenen Jeep inmitten einer Elefantenherde und genieße die Safari im Minneriya National Park. Diese Vielfalt und der Abwechslungsreichtum ist das, was mich auf Sri Lanka man meisten fasziniert hat. Trotz ihrer geringen Größe bietet die Insel so unterschiedliche Möglichkeiten wie kaum ein anderes Land.
 


Von unserem Hotel der Cinnamon Lodge in Habarana geht es zum meiner letzten Station an die Ostküste in Passikudah. Die Hotels an der Ostküste sind historisch bedingt alle sehr neu. Nachdem der Bürgerkrieg 2009 beendet war dauerte es einige Jahre bis die Normalität in Sri Lanka Einzug gehalten hat. Seit 2015 wurden an der Ostküste etliche kleine Unterkünfte und Hotels namhafter Hotelketten neu eröffnet. Meine Wahl fiel auf das Sun Aqua Pasikudah. Das Hotel gehört zur maledivischen Hotelkette Sun Siyam und liegt direkt am langen, weißen Sandstrand von Pasikudah. Das kleine Resort bietet Ruhe und Entspannung pur. Die 30 Zimmer verteilen sich auf 14 zweistöckige Bungalows, acht Zimmer haben einen kleinen Pool im Badezimmer. Durch die lange Abgeschiedenheit sind Touristen in dieser Region noch etwas Besonderes, was allerdings auch bedeutet, dass es außerhalb der Hotels kaum Restaurants oder Läden gibt. Das Sun Aqua bietet alles, was man zu einem entspannten Urlaub braucht. Das Abendessen ist sehr vielseitig, das Spa erfüllt alle Wünsche und der Strand lädt zu langen Spaziergängen ein.

Ich habe mich auf dieser Reise in diese kleine aber besondere Insel im Indischen Ozean verliebt und kann mit Sicherheit sagen, dies war nicht meine letzte Reise auf die Insel der Gewürze, des Tees und der Elefanten. 



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